
Eine Rötung auf dem Handrücken eines Patienten. Bei Betrachtung mit dem bloßen Auge sind Einzelheiten nur schwer zu erkennen. Um mehr Informationen für eine Diagnose zu erhalten, wird eine Untersuchung mit DyaGenius PDD vorgenommen.
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Zuerst wird auf das betroffene Hautareal 5-ALA / Metvix in Form einer Salbe aufgetragen. Dieser körpereigene Stoff wird zu PpIX abgebaut. Dieses reichert sich aufgrund des erhöhten Stoffwechsels von Tumorzellen selektiv in diesen an. Die erhöhte Konzentration kann mit Hilfe von DyaGenius PDD visualisiert werden.
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Um eine ausreichende hohe Anreicherung in den Tumorzellen zu gewährleisten, muss nach der Applikation von 5-ALA / Metvix eine Wartezeit von 2-3 Stunden eingehalten werden. Damit in dieser Zeit die Salbe nicht austrocknet, wird ein luftdichter Okklusionsverband angelegt.
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PpIX reagiert mit Licht, eine Eigenschaft, die sich DyaGenius PDD zu Nutze macht. Um jedoch ein vorzeitiges Ausbleichen des Stoffes zu verhindern, muss das Hautareal während der Wartezeit lichtdicht abgeschlossen sein.
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Nach der Wartezeit kann die eigentliche Untersuchung mit DyaGenius PDD erfolgen. Durch den innovativen Gerätekopf mit der speziell entwickelten Kombination aus Lichtquelle und Kamera sind Untersuchungen unter Raumlichtbedingungen mit einem Arbeitsabstand von ca. 4cm möglich.
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Auf dem Startbildschirm von DyaGenius PDD können die Daten des zu untersuchenden Patienten aus einer Datenbank geladen werden. Handelt es sich um einen neuen Patienten, kann hier eine neue Patientenkartei angelegt werden.
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Im Menü "Patient" werden nach dem Laden oder Neuanlegen einer Patientenkartei allgemein patientenbezogene Informationen vollständig und übersichtlich angezeigt.
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Im Menü "Lokalisation" kann die zu untersuchende Läsion einer Körperregion zugeordnet werden.
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Ein vergrößerter Ausschnitt der ausgewählten Region erscheint. So können Läsionen punktgenau behandelt werden.
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Im Menü "Aufnahme" können anschließend Bilder eines oder mehrerer verdächtiger Hautareale aufgenommen werden.
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Dazu muss zuerst der Okklusionsverband abgenommen und der Untersuchungsbereich von Resten der 5-ALA-Salbe gereinigt werden, da ansonsten Spiegelungen im Bild auftreten. Bei der anschließenden Aufnahme erstellt DyaGenius PDD Farb- und Fluoreszenzbilder. Hier ist das klinische oder auch Farbbild genannte zu sehen....
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.....und hier das Fluoreszenzbild. Während auf dem Farbbild die Läsion kaum zu sehen ist, kann man sie auf dem Fluoreszenzbild deutlich erkennen.
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Um die Läsion auch im klinischen Bild sichtbar zu machen, kann ein Overlay-Bild erzeugt werden, in dem Farb- und Fluoreszenzbild überlagert werden. Alle Bilder können live während der Untersuchung betrachtet werden, um eine optimale Bild- und Aufnahmequalität zu erzielen.
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Seine Diagnose kann der Arzt im Menü „Befund“ eintragen. Zudem findet der Arzt hier Platz, um weitere Details zur Histologie, zu Veränderungen etc. zu erfassen.
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Im Menü "Galerie" kann ein Vergleich mit anderen, zeitlich weiter zurückliegenden Aufnahmen vorgenommen werden. Auf diese Weise ist ein schneller Überblick über Veränderungen möglich.
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Zur Überprüfung und Ergänzung seines Befundes kann der Arzt das Bild in den BioImager zur weiteren Analyse übernehmen. Hier ermöglichen verschiedene Softwaretools eine detaillierte Untersuchung der Läsion.
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Beispielsweise ist es möglich, die Fluoreszenzintensität in Falschfarben darzustellen. Da das menschliche Auge Farben wesentlich besser unterscheiden kann als verschiedene Helligkeitsstufen, kann auf diese Weise der Tumor einfacher und genauer lokalisiert werden.
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Mit Hilfe des Lokalisationsassistenten kann der Tumor anhand der Fluoreszenzintensität eingegerenzt und Schnittränder festgelegt werden.
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Eine in einem bestimmten Modus (z.B. der Falschfarbendarstellung) mit dem Lokalisationsassistenten vorgenommene Markierung wird automatisch in alle anderen Darstellungen übertragen. Hier wird z.B. die Markierung im Overlay-Bild angezeigt. Auf diese Weise wird eine punktgenaue Exzision des Tumors wesentlich erleichtert.
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Neben diesen Möglichkeiten gibt es noch sehr viele andere Analysemöglichkeiten im BioImager, wie z.B. einen PpIX-Filter zur Referenzierung und Standardisierung der Fluoreszenzbilder, die Darstellung eines Grün-Fluoreszenzbildes zusätzlich zum Rot-Fluoreszenzbild zur Anzeige der Eigenfluoreszenz der Haut und vieles mehr.
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Alle in der Datenbank gespeicherten Bilder und Daten sind durch eine komfortable Suchfunktion anhand verschiedener Suchparameter abfragbar.
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Die hier demonstrierten Funktionen sind nur ein kleiner Teil aller Optionen, die DyaGenius PDD bietet. Lassen Sie sich im Rahmen einer persönlichen Demonstration in Ihrer Praxis von den Vorteilen von DyaGenius PDD überzeugen! Das online-Kontaktformular finden Sie auf unserer Kontakt-Seite.
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